Vita von Martin Peltzer

Martin Peltzer stammt aus einer Textilfabrikantenfamilie in Krefeld, wuchs aber vor dem Krieg in England auf und ging während des Krieges im Birklehof in Hinterzarten und nach dem Krieg im Moltke Gymnasium in Krefeld zur Oberschule (dort Abitur 1950).

Nach einer Banklehre (1950 – 1952) bei der Rheinisch-Westfälischen Bank in Krefeld (später Deutsche Bank), studierte er von 1952 -1956 in Paris und Freiburg Jura und Sprachen und legte die erste juristische Staatsprüfung Anfang 1956 in Freiburg ab. Aufenthalte in Spanien zur Erlernung der Sprache.

Mit dem Referendardienst (von 56 – 60) verband Martin Peltzer die Promotion mit einem Thema zur Bankenaufsicht. Während der Referendarzeit ein halbjähriger Mexikoaufenthalt und dort u. a. bei einer Bank tätig.

Nach der zweiten juristischen Staatsprüfung im Juni 1960 ein halbes Jahr bei der Chemical Bank in New York und am 01.01.1961 Wiedereintritt in die Deutsche Bank. Dort bis Ende 1965 verantwortlich für das Aufsichtsratbüro des damaligen Sprechers des Vorstandes der Deutschen Bank Hermann J. Abs. Intensive Auseinandersetzungen mit betriebswirtschaftlichen und gesellschaftsrechtlichen Fragen.

Von 1961 – 1963 im Nebenamt Alleinvorstand bei der börsennotierten Gesellschaft Ilse Bergbau.

Von 1966 – 1970 Vorstandsmitglied (Finanzen, Einkauf und Personal) bei der Zellstoff-Fabrik Waldhof, die nach einer Fusion 1969 als Papierwerke Waldhof-Aschaffenburg (Börsenkürzel PWA) firmierte.

Ab 1971 als Anwalt (ab 1973 auch als Notar) in Frankfurt mit wirtschaftsrechtlichen Fragestellungen befasst. Gründung der Sozietät Peltzer & Riesenkampff, die ab Mitte der 90er Jahre nach verschiedenen Fusionen der Standort Frankfurt der überregionalen Sozietät CMS Hasche Sigle wurde. Während dieser Zeit Wahrnehmung zahlreicher Aufsichtsratmandate.

Ab 01.Januar 2008 Fortsetzung der anwaltlichen Tätigkeit als Einzelanwalt.

Verheiratet, drei erwachsene, verheiratete Töchter, 9 Enkel